Soccer-Academy Bebra

Kardas und Agirman wollen junge Kicker besser machen

Bebra - Am Samstag wird die Eröffnung mit einem Schnuppertag auf dem Sportplatz des Bebraer Stadtteils Asmushausen gefeiert. Kardas  und Agirman, die gestandene Fußballer sind und eine Trainerlizenz besitzen, wollen fußballbegeisterte und talentierte Jungen und Mädchen zwischen 6 und 16 Jahren gezielt fördern. In Einzelfällen dürfen auch etwas Ältere mitmachen.

Ihr Konzept ist an das der Kasseler Soccer-Academy angelehnt, von dem sie voll überzeugt sind. Sie hatten bei den Kasselern im vergangenen Jahr nachgefragt, ob diese Interesse hätten, im Bebra-Rotenburger Raum ein ähnliches Angebot zu machen.

Das bestand zwar, doch die gesamte Organisation wäre an den beiden Weiterödern hängengeblieben. „Da habe ich zu Nadi gesagt, dass wir das dann ja auch gleich selbst machen können.“ Den Worten sind Taten gefolgt.

Technik- und Fintentraining, Koordination und Schnelligkeit, Pass- und Torschussübungen – so umreißen Kerem Kardas und Nadi Agirman, die beide über Landesliga-Erfahrung verfügen, ihr Programm. Mit ihren eigenen und den Kinder von Freunden haben sie schon ein paar Probeläufe gemacht. Die waren erfolgreich. Nun soll es richtig losgehen.

„Wir schauen uns jeden Spieler, der zu uns kommt, erst einmal ganz genau an. Dann setzen wir uns zusammen und entwickeln einen Plan für ihn“, erzählt Kerem Kardas. Danach gelte es, nicht nur an Schwächen, sondern auch an Stärken zu arbeiten, ergänzt Nadi Agirman.

Die beiden sind nicht nur Teamkameraden, sondern auch gute Freunde. Ganz wichtig ist ihnen, dass ihre Soccer-Academy keine Konkurrenz zu den Vereinen darstellt. Das Gegenteil soll der Fall sein. Ihr Angebot sei eine Ergänzung, von der die Klubs profitieren werden.

Zweimal wöchentlich werden die Teilnehmer in Kleingruppen zu fünft oder zu sechst gezielt vorangebracht. „Wir wollen sie fordern und fördern“, sagt Nadi Agirman. Dabei sollen sich die Trainingstage in der Academy nicht mit denen im Verein überschneiden.